Nachteil: Internet jetzt grenzübergreifend
17. Juni 2009
Mit großer Dankbarkeit wendet sich mein Blick gen Axel Springer Hochhaus. Herrlich einfach machen es mir die Freunde von der Knallpresse. Bild.de bespricht am heutigen Tage Social Networks. Und weil ohne ein klares Auf und Ab, Schwarz und Weiss, Gewinner und Verlierer kein Staat bei der Yellow Press zu machen ist, gibt es bei Bild.de eben auch: Vorteile und Nachteile einer jeden Plattform. In diesem Hort ausufernder Negativität namens Social Media Failblog möchte ich mich selbstverständlich nur auf die Nachteile konzentrieren. Kurz mal raten: Welcher Dienst hat wohl folgendes Problem:

Okay, der war einfach: Xing. Klar, oder? Einer der größten Nachteile meines Hausarztes besteht übrigens darin, dass er keine Happy Hour anbietet. Und meine Socken haben den Nachteil, dass sie nicht glitzern. Wo wir schon bei Xing sind: Wann kommt eigentlich die Möglichkeit, bei seinem Profilbild eine Anzeige zu erhalten, zu wieviel Prozent man wie welcher Star aussieht? Sitzen die da den ganzen Tag nur rum?
Aber auf zu ernsthaften Ufern: Der Ami nervt ja generell immer rum, wissen wir ja. Hier, ich, Joe Minnesota, kann alles, hab alles, will über alles reden. Kennen wir. Neu ist: Der Ami nervt jetzt auch auf Myspace.
Und auf Facebook.

Wenige Deutsche sind in diesem Fall übrigens zwei Millionen. Und ja, datenschutzrechtlich verbirgt sich hier ein valider Punkt. Also, ein Anfang Februar für 14 Tage valider Punkt. Aber beiseite mit den Spitzfindigkeiten: Ich habe sowieso schon keine Lust mehr auf dieses soziale Netz. Höre sich mal einer an, was diese Plattform Twitter alles ungestraft anstellt:

Nur mal hypothetisch gefragt: Was wäre denn wohl los, wenn deutsche Presseerzeugnisse so arbeiten würden. Ich meine, da würden doch alle auf die Barrikaden undsoweiter undsofort. Ach.
